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Nintendo Post-E3 Anspiel Event: Marvel Ultimate Alliance 3

Während Avengers: Endgame bald ein 2. Mal in den Kinos läuft und Square Enix‘ eigenes Spiel über die Earth’s Mightiest Heroes noch auf sich warten lässt, bekommen wir zumindest mit Marvel Ultimate Alliance 3: The Black Order endlich mal wieder einen soliden Titel aus dem Haus der Ideen.

In der Demo hatten wir die Wahl zwischen 13 Helden, darunter Captain Marvel, 2 Spider-Men, Star-Lord und Deadpool. Privatdetektivin Jessica Jones erzählt uns, dass der Kingpin allem Anschein nach einen der Infinity Steine an sich reißen konnte und sich nun in seine Basis Shadowland zurückgezogen hat: eine japanische Burg im Herzen Manhattans, die von Ninjas der Hand besetzt ist.

Alleine oder mit bis zu 3 Mitspielern möbelt man sich durch die Gesichtslosen Ninja-Horden. Die Perspektive blickt dabei meistens von schräg oben auf das Geschehen, verschiebt sich aber ab und zu auch für dramatische Kamerafahrten um z.B. die Skyline von New York schön in Szene zu setzen.

Geboten wird der übliche Mix aus starken und schwachen Attacken sowie vier Superkräfte für jeden Helden. Dabei haben aber schon die Standard-Angriffe unterschiedliche Eigenschaften. Rocket Raccoon und Groot kämpfen zusammen als eine Figur; bei schweren Angriffen schlägt Groot mit seinen Wurzel-Tentakeln aus, während leichte Angriffe durch Rockets Blaster repräsentiert sind. Captain America dagegen wirft bei starken Angriffen seinen Schild. Es ist ein kleines Detail, aber es gefällt mir, dass sich schon der Genre Standard sich bei jedem Charakter anders anfühlt.

Bei den Super-Attacken leuchtet und explodiert dann jede Menge. Iron Man rotiert mit seinen Super-Lasern übers Feld, Venom wird ein gigantisches Maul mit Zähnen, Captain Marvel fängt an zu leuchten und rast über den Bildschirm wie Super Sonic. Da kann es durchaus passieren, dass man den Überblick verliert, trotz recht greller bunter Umrandungen für alle aktiven Spieler.

Der Spielfluss ist dabei deutlich angenehmer als in den beiden Vorgänger-Spielen, zumindest hat sich das in der Demo so angefühlt: Man verbringt deutlich weniger Zeit in einem Bereich und bewegt sich beim Kloppen konstant vorwärts. An einem Punkt musste das Team Scheinwerfer-Lichtern ausweichen und wenn das nicht gelang, flogen uns von fliegenden Ninjas geworfene Bomben um die Ohren. Ich wage zu bezweifeln, dass man eine durchschnittliche 4er-Runde überhaupt durch solche Korridore bringt, ohne die Fallen auszulösen, aber es ist einfach schön anzusehen, wie das Gesamtkonzept etwas aufgelockert wird.

Nachdem wir uns eine Weile durch Shadowland gekloppt haben, tritt Iron Fist eine Tür ein und schließt sich unserer Runde an. Jeder Charakter bekommt eine knackige wenig-Worte Einführung wenn er zum ersten Mal auftritt und Ultimate Alliance 3 macht einen ziemlich guten Job dabei, euch auch in eventuell weniger bekannte Bereiche des Marvel Universums schnell einzuführen. Es funktioniert für Fans der Filme, spielt aber genug mit dem Rest des Universums. Es ist halt mehr ein „cooler Cartoon“ als ein ernster Graphic Novel.

Weder spielerisch noch grafisch ist MUA3 etwas, was wir im Fachkreisen „ein Brett“ nennen würden, aber als nette Klopperei-Tour durch das Marvel Universum funktioniert es ganz gut. Sucht euch ein paar Freunde und die suchen sich ihre Lieblings-Figuren aus und los geht’s, wenn Ultimate Alliance 3 am 19. Juli exklusiv für Nintendo Switch erscheint.

Screenshots via VG24/7

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