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gamescom2019 – Borderlands 3 – Wir durften es spielen

Borderlands ist zurück! Moment mal, es war doch nie weg. Aber mit dem Pre-Sequel konnte nicht jeder Spieler etwas anfangen und seit dem Release von Borderlands 2 mit samt aller DLCs, sind schon einige Tage auf Pandora vergangen. Dorthin verschlägt es uns nämlich unter anderem wieder. Doch nicht nur auf dem bekannten Planeten, sondern auf drei weitere führt uns unsere Jagd nach den beiden berüchtigten Calypso Geschwistern , die mit ihrer Sekte Kinder der Vault, für ordentlich Wirbel im Borderlands Universum sorgen.

Im Spiel werden wir wieder auf einige bekannte Gesichter treffen, wie etwa Lillith, die als Commander ihrer eigenen Widerstandsgruppe, den Kindern der Vault so gut es geht Paroli bietet. Da kommen wir als Unterstützung gerade recht. Wir waren zu Gast bei Gearbox und 2k Games und konnten das Spiel 30 Minuten lang anspielen und auch ein wenig mit den Entwicklern sprechen. Nach den opulenten Trailern der letzten Zeit war ich gespannt wie sich das Spiel anfühlen würde und ob sich in Hinblick auf das Gameplay etwas geändert haben könnte. Nun, grafisch ist nahezu alles beim alten geblieben, die Steuerung genauso so wie früher und das Spiel versprüht noch den selben urkomischen Charme wie man ihn von einem Borderlands Spiel erwarten darf. Ich bin mir nur unschlüssig, ob mir das gefallen will oder nicht. Denn seht ihr, ich mag es zum einen wenn eine Fortsetzung sich nahtlos dem Spielgefühl des Vorgängers anschließt und man das Gefühl hat, zu einem guten Freund zurückzukehren. Doch zum anderen sind kleine Veränderungen ja auch recht erfrischend. Abgesehen von den neuen Heldenklassen und den neuen Planeten, konnte ich während meiner Spielsession aber keine herausstechenden finden. Aber alles der Reihe nach.

Ich persönlich hätte mir nämlich gewünscht die Spielwelt nach Herzenslust zu durchkämmen und eventuell einen der neuen Planeten zu besuchen. Von diesen gibt es nämlich gleich drei. Neben Pandora erwarten uns im fertigen Spiel Promethea, dem Hauptquartier der Atlas Coporation, welcher eine einzige riesige Stadt ist. Auf Eden-6 begrüßt uns eine dichte Dschungelvegetation, samt gefährlicher Raubtiere. Athenas auf der anderen Seite ist ein weitgegehend unbewohnter Planet, abgesehen von einer Mönchsekte, die in den hohen Bergen ihr Kloster errichtet hat. Die gamescom Demo verschlug uns allerdings in eine Art riesige Arena, wo wir uns durch drei unterschiedliche Bereiche und durch verschiedene Gegnerwellen ballerten und zwei der vier neuen Heldenklassen an testen konnten. Leider reichte die Zeit nicht um allen vier Klassen genügend Zeit zu widmen, also entschied ich mich für Moze (Gunner) und Amara (Sirene). Der Einstieg ins Spiel war sehr einfach, Klasse wählen, Skillpunkte verteilen und ab ins Gefecht. Wer bereits eines der Borderlands Spiele gespielt hat, betritt hier vertrautes Terrain. Mit Amera haben wir neben Lillith, die man selbst aber nicht spielen kann, eine weitere Sirene ins Spiel bekommen, die mit ihren mächtigen Phasenangriffen gewaltig austeilen kann und ein wahres Effektfeuerwerk auf den Bildschirm zaubert. Moze wiederum ist für Spieler mit einem ausgeprägteren Waffenfetisch wohl die beste Wahl. Moze kann neben den normalen Waffen, einen starken Mech zu sich rufen, in dem wir dann Platz nehmen und mit den skillbaren Waffenaufsätzen für ein Bleigewitter aller erste Güte sorgen dürfen. Beide Klassen haben sehr viel Spaß gemacht, wobei mir persönlich Amara mehr Spaß machte, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Das Gunplay in Borderlands 3 hat sich nicht wirklich geändert. Da ich kürzlich sowohl wieder in Borderlands 2 als auch The Pre-Sequel  auf der Playstation 4 reingeschnuppert habe, kann ich sagen das sich das Spiel genau so spielt wie man es kennt. Natürlich gibt es wieder massenweise Loot, die vielen Gegnertypen erfordern immer andere herangehensweisen und sprechen auf bestimmte Schadensarten, wie etwa Feuer, besser an und die neuen Welten versprechen schon jetzt viel Abwechslung. Natürlich sind auch wieder die bekannten Waffenhersteller (Hyperian, Maliwan, Atlas etc.) der Borderlands mit dabei und wie uns die Entwickler erzhälten, sollen sich diese nun noch mehr von einander unterscheiden und mehr Varianten bieten als in den Spielen davor. Leider war die gamescom Demo nur ein klitzekleiner Einblick ins Spiel und leider konnte man sie auch nur Solo spielen. Lieber hätte ich in einer Gruppe aus bis zu 4 Spielern ein großes Gebiet erforscht und einen dicken Boss verdroschen, denn dann spielt Borderlands eigentlich seine volle Stärke aus. Wer nicht online mit anderen zocken will, der kann es sich auch zu Hause mit einem Freund oder der Freundin auf der Couch gemütlich machen und per Splitscreen auf Lootjagd gehen.

Uns hat der kurze Einblick in Borderlands 3 aber dann doch ziemlich gut gefallen und wir haben definitiv Lust auf mehr bekommen. Mehr Loot, mehr Planeten, mehr Fun, einfach mehr Borderlands und genau das scheint Gearbox uns mit dem dritten Teil zu liefern. Allzu große Veränderungen sollte man hier nicht erwarten, es ist immer noch die gleiche Formel die nun um ein paar Geschmacksrichtungen erweitert wurde. Wer nun ebenfalls vom Sammelfieber gepackt wurde, der sollte den 13. September dick anstreichen. Dann erscheint Borderlands 3 für PC, Playstation 4 und Xbox One. Weitere Informationen zum Spiel findet ihr auf borderlands.com

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